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Erfassen luftfremder Stoffe - frische Luft am Arbeitsplatz

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Viele industrielle Prozesse setzen gesundheitsgefährdende Stoffe in Form von Gasen, Dämpfen, Nebel, Rauchen und Stäuben frei, die sich verfahrensbedingt nicht vermeiden lassen. Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) fordert, dass Gefahrstoffe direkt an der Entstehungs- und Austrittsstelle erfasst und ohne Gefahr für Mensch, Maschine und Umwelt entsorgt werden. Ist die vollständige Erfassung nicht möglich, so sind entsprechende Lüftungsmaßnahmen anzuwenden.

Der Betreiber einer Absauganlage ist verpflichtet, die Erfassungs-und Lüftungsmaßnahmen auf dem neusten Stand der Technik zu halten und in angemessenen Fristen der Fortentwicklung anzupassen. Werden dennoch die zulässigen Arbeitsplatzgrenzwerte überschritten, muss der Arbeitgeber geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung stellen.


Der vorliegende Leitfaden soll anschaulich und verständlich die wichtigsten Prinzipien, Randbedingungen, Kriterien und Probleme der Erfassung aufzeigen und mögliche Lösungswege darstellen. Ziel der Publikation ist es, dass der Praktiker sich schnell und umfassend informieren kann, ohne vertieft wissenschaftlich in die Materie einsteigen zu müssen. Der Leitfaden gliedert sich in die Kapitel Emissionsquellen, Störgrößen, gesetzliche Vorschriften sowie technische Lösungen. Eine Zusammenstellung der wichtigsten Normen und Richtlinien erlaubt, Themenstellungen zu vertiefen.

Bildquelle : Nedermann

Montigny, Christine
Montigny, Christine
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