Jubiläum: Sendener Unternehmen ESTA wird 45 Jahre alt

ESTA

ESTA, der Spezialist für Absaug- und Schwimmbadtechnik in Senden, feierte vergangenen Samstag mit einem großen Tag der offenen Tür sein 45-jähriges Bestehen.

Zum Geburtstag werden Geschenke verteilt. Getreu diesem Brauch starteten die Jubiläumsfeierlichkeiten der Sendener Firma ESTA. Symbolisch für das Gründungsjahr 1972 überreichten Dr. Peter Kulitz und Philipp Raunitschke, die Geschäftsführer des Herstellers für Absaug- und Schwimmbadtechnik, jeweils einen Spendenscheck über 1972 Euro an die Stadt Senden und die benachbarten Donau-Iller-Werkstätten der Lebenshilfe Senden. Mit Letzterer verbindet den Familienbetrieb eine langjährige Zusammenarbeit. Lebenshilfe-Leiter Franz Stöberl freute sich über die Aufmerksamkeit: „ Mit dem Geld ermöglichen wir 15 Beschäftigten aus unseren Werkstätten die Teilnahme an den Special-Olympics Bayern vom 12. bis 16. Juli 2017 in Hof. Das Projekt ist ein beispielhafter Beitrag für ein unverkrampftes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung“. Auch der 2. Sendener Oberbürgermeister Josef Ölberger weiß bereits, wie er das Geld einsetzen wird: „Die Spende soll an die Aktion ‚Senden hilft’ gehen. Damit bieten wir Sendener Bürgerinnen und Bürgern, die kurzfristig in soziale Notlagen geraten sind, finanzielle Unterstützung. Und das ohne Umwege und bürokratische Hürden“.

Beschäftigte als Motor der Zukunftsfabrik
Im vollen Festzelt bekräftigte der geschäftsführende Gesellschafter Peter Kulitz mitunter auch seine Verbundenheit mit der Stadt Senden: „Wir sind ein Familienunternehmen mit Tradition. Wir haben uns vom Ein-Mann-Betrieb zu einem international agierenden mittelständischen Unternehmen mit mittlerweile gut 200 Mitarbeitern allein am Standort Senden entwickelt. Unser Bekenntnis zum Firmensitz ist ungebrochen. Vor allem unseren Beschäftigten gilt heute unser besonderer Dank. Sie sind der Motor unserer Zukunftsfabrik“.

Spannende Mitmach-Angebote am Tag der offenen Tür lockten zahlreiche Besucher an
Nach dem offiziellen Teil bot sich für die zahlreich erschienenen Besucher aus Senden und Umkreis, darunter auch Zulieferer aus der Region sowie Familienangehörige aus der Belegschaft, die Möglichkeit, bei einer Schnitzeljagd das ESTA-Glasgebäude auf eigene Faust zu erkunden. Neben der Vorstellung des regenerativen Energiekonzepts durften Produktvorführungen hierbei natürlich nicht fehlen. Im Absaugtechnik-Bereich stellte ESTA sein neuestes Flaggschiff vor: Der Filterturm „ecotemp“ ist eine Absauganlage für die Industrie, die gleichzeitig lüften und kühlen bzw. heizen kann. Auch die benachbarte Schwimmbadtechnik ESTA Pools & Wellness öffnete ihre Türen. Ein Fachmann zum Thema Wasserpflege gab interessierten privaten Schwimmbadbesitzern Hilfestellung und Tipps. Ebenso wurden diverse Schwimmbadreiniger live vorgeführt. In der „Karriere-Lounge“ konnten Schüler und Jugendliche alles Wissenswerte über die Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge bei ESTA erfahren. Ein Vortrag zum Thema „Corporate Social Responsibility“ – also unternehmerische Sozialverantwortung – anlässlich der Prämierung des Unternehmens mit dem CSR-Preis der Bundesregierung rundete das Angebot im „Glaswürfel“ ab. Den jüngeren Gästen boten Hüpfburg, Riesenrutsche und Kinderschminken Spannung und Unterhaltung. Neben der Blaskapelle Senden griff Eberhard Hohl aus Pfaffenhofen in die Saiten seiner Klampfe und unterhielt die Besucher mit Liedern aus 50 Jahren Musikgeschichte. Am vorangegangen Kundentag war der Vortrag „Business = Basketball?“ von Thorsten Leibenath, Cheftrainer des Basketball Bundesligisten Ratiopharm Ulm, das Highlight. Die Leitsätze Leibenaths werden bei ESTA gelebt. Peter Kulitz war von dessen Rede so sehr begeistert, dass er dem Trainer gleich ein Jobangebot unterbreitete.

Internationaler Geschäfts-Ausbau und Digitalisierung im Fokus
Philipp Raunitschke, seit 2016 zweiter Geschäftsführer bei ESTA, hat die Zukunftspläne klar vor Augen: „Gesundes Wachstum durch die Erschließung weiterer internationaler Märkte und den schrittweisen Ausbau des Inlandsgeschäfts im Hinblick auf Endkunden, Händlernetzwerk und Erstausrüster steht ganz oben auf der To-do-Liste des Absaugtechnikgeschäfts“. Neben technologischen und produktpolitischen Themen richtet ESTA den Fokus auch auf Aspekte wie Digitalisierung und Industrie 4.0.

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Die Lebenshilfe Donau-Iller und die Stadt Senden freuen sich über eine Spende von jeweils 1972 Euro. V.l.: Dr. Peter Kulitz (ESTA Geschäftsführer), Franz Stöberl (Leiter der Lebenshilfe Donau-Iller), Josef Ölberger (2. Sendener Oberbürgermeister), Philipp Raunitschke (ESTA Geschäftsführer).

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ESTA feierte seinen 45. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür auf dem Firmengelände in Senden.

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Thorsten Leibenath, Cheftrainer bei Ratiopharm Ulm, sprach über Teambildung am ESTA Kundentag.

Über ESTA
ESTA ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Absaugtechnik. Auf Grundlage von Eigenentwicklungen stellt der Absaugtechnik-Spezialist seit rund 45 Jahren ein breites Spektrum an innovativen Produkten und maßgeschneiderten Lösungen für Industrie und Gewerbe her – für unterschiedlichste Branchen und Anwendungsbereiche. Die Produktpalette umfasst neben mobilen und stationären Entstaubern auch Industriesauger, Schweißrauchfilter, Ölnebelabscheider, Absauggebläse, Absaugarme und zentrale Absauganlagen. Mit Sitz im bayerischen Senden vertreibt ESTA ein umfangreiches Gerätesortiment mit eigenen Niederlassungen und Vertriebspartnern weltweit. Das Unternehmen setzt bereits seit Jahren ein Qualitätsmanagement-System ein und ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Darüber hinaus bietet ESTA umfassende Serviceleistungen, die das Unternehmen weltweit zu einem verlässlichen Partner für reine Luft am Arbeitsplatz machen.

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