Dräger mit außerordentlichem Start in das Geschäftsjahr 2020

Drägerwerk AG & Co. KGaA

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat in den ersten drei Monaten 2020 den Auftragseingang in einem außerordentlichen Umfang gesteigert, auch der Umsatz legte zu. Das Ergebnis lag deutlich über dem Vorjahreswert.

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat in den ersten drei Monaten 2020 den Auftragseingang in einem außerordentlichen Umfang gesteigert, auch der Umsatz legte zu. Das Ergebnis lag deutlich über dem Vorjahreswert.

Der Auftragseingang nahm in den ersten drei Monaten außerordentlich stark zu und stieg währungsbereinigt um 116,7 Prozent. Nominal lag der Auftragseingang 115,1 Prozent über dem Vorjahresniveau bei 1.392,7 Mio. Euro (3 Monate 2019: 647,6 Mio. Euro). Die Aufträge nahmen dabei in allen Regionen zu, am stärksten in Europa. In der Medizintechnik legten die Aufträge währungsbereinigt um 177,2 Prozent zu, getrieben unter anderem von der Nachfrage nach Beatmungsgeräten. In der Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 31,6 Prozent an, hier war insbesondere ein starker Anstieg der Nachfrage nach leichtem Atemschutz zu verzeichnen. Den Umsatz steigerte Dräger in den ersten drei Monaten 2020 währungsbereinigt um 7,1 Prozent. Nominal legte der Umsatz 6,4 Prozent auf 640,0 Mio. Euro zu (3 Monate 2019: 601,6 Mio. Euro). Sowohl in der Medizin- als auch in der Sicherheitstechnik lag der Umsatz über dem Vorjahreswert.

„Die Corona-Pandemie hinterlässt weltweit ihre Spuren. Bei Dräger hat sie zu einem außerordentlich hohen Anstieg der Aufträge bei Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken geführt. Aber auch Verbrauchsmaterialien, Patientenmonitoring und Anästhesiegeräte werden verstärkt nachgefragt“, sagt Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.

„Unsere ›Technik für das Leben‹ ist gefragt wie nie zuvor. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir in eine neue Fabrik in Lübeck investiert und mit den Betriebsparteien und Gewerkschaften flexible und innovative Arbeitszeit- und Arbeitsorganisationsmodelle vereinbart haben. So können wir die Produktionsmenge vervierfachen. Wir tun so viel wir können, um unseren gesellschaftlichen Versorgungsauftrag zu erfüllen. Wir geben alles, um unserem Land und den Menschen in aller Welt zu dienen. Die Bedeutung, die uns hierbei zukommt, erfüllt uns mit Stolz und mit Demut. Denn leider reicht alle Anstrengung, all unser Wissen und Können nicht aus, um alle Bedarfe zu decken. Die liegen schätzungsweise bei dem Zehnfachen der Kapazität aller Hersteller zusammengenommen.“